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Espresso-Blend mit Carbonic Maceration – Brasil Blend & Pacamara, 200 h
Ein Espresso-Blend, der nicht einfach nur dunkel geröstet wird – er bekommt seine Tiefe durch 200 Stunden Carbonic Maceration. Dicht, fast rauchig, mit einer Süße, die an geschmolzene dunkle Schokolade erinnert. Im Cappuccino oder Flat White bleibt die Struktur klar spürbar.
Region
Brasilien & Kolumbien
Varietät
Brasil Blend & Pacamara
Verarbeitung
Carbonic Maceration – 200 h
Röstprofil
Espressoröstung
Zubereitung
Espressoröstung. Siebträger oder Vollautomat. Besonders gut im Siebträger – dort kommt die Schokolade am stärksten raus.
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Verarbeitung
Carbonic Maceration – 200 Stunden
Bei der Carbonic Maceration werden die Kaffeekirschen in einem luftdichten Tank mit CO₂ geflutet. Ohne Sauerstoff verläuft die Fermentation langsamer und kontrollierter – über 200 Stunden entwickeln sich komplexe Zuckerverbindungen, die dem Kaffee seine schokoladige Dichte und die würzige Süße geben.
Über diesen Kaffee
Choco Bomb ist ein Espresso-Blend aus brasilianischen Bohnen und Pacamara aus Kolumbien. Der Name ist Programm: dunkle Schokolade, cremige Textur, eine Tiefe, die bleibt. Die Basis bildet der Brasil Blend aus Cerrado Mogiana – ein stabiles Fundament mit wenig Säure und vollem Körper. Der Pacamara-Anteil bringt Struktur und die würzige Note, die diesen Blend von einem gewöhnlichen Schokoladen-Espresso unterscheidet.
Die 200-stündige Carbonic Maceration ist das entscheidende Element. Durch die anaerobe Fermentation entstehen Aromakomplexe, die bei klassisch verarbeiteten Bohnen nicht möglich wären – eine kontrollierte Tiefe, die sich besonders im Siebträger entfaltet. Im Milchgetränk: volle Struktur, keine Bitterkeit. Direct Trade, in Berlin geröstet.
Häufige Fragen
Was ist Carbonic Maceration bei Kaffee?
Carbonic Maceration ist eine Fermentationsmethode, bei der die ganzen Kaffeekirschen in einem luftdichten Tank mit CO₂ geflutet werden. Ohne Sauerstoff verläuft die Fermentation langsamer und kontrollierter — bei Choco Bomb über 200 Stunden. Dabei entstehen komplexe Zuckerverbindungen, die dem Kaffee seine schokoladige Dichte und die würzige Süße geben — ohne dass er dunkel geröstet werden muss.
Wie schmeckt der Choco Bomb?
Dunkle Schokolade im Vordergrund, mit einer cremigen Textur und einer würzigen Süße im Abgang, die an geschmolzene dunkle Schokolade erinnert. Der brasilianische Anteil bringt vollen Körper und niedrige Säure, der kolumbianische Pacamara fügt Struktur und Tiefe hinzu. Im Cappuccino oder Flat White bleibt die Schokoladennote klar bestehen, ohne bitter zu werden.
Wieso ist Choco Bomb ein Blend und kein Single Origin?
Espresso braucht Konsistenz über die ganzen Erntezyklen hinweg — eine Eigenschaft, die ein Single-Origin-Lot saisonal nicht zuverlässig liefert. Durch das Verschneiden von Brasil Blend (Cerrado Mogiana, niedrige Säure, voller Körper) und kolumbianischem Pacamara (Struktur und würzige Tiefe) bauen wir einen Espresso, der das ganze Jahr über gleich schmeckt — kein Industrieprodukt, sondern ein präzise kuratierter Blend mit klarer Herkunft.
Funktioniert der Choco Bomb auch im Vollautomaten oder in der Moka-Kanne?
Im Siebträger entfaltet sich Choco Bomb am besten — dort kommt die Schokoladennote am stärksten heraus. Im Vollautomaten funktioniert er ebenfalls gut: dank seines toleranten Profils ist er eine sichere Wahl für die meisten Heim-Vollautomaten. In der Moka-Kanne ergibt er einen intensiven, schokoladigen Kaffee mit etwas mehr Körper als im Siebträger — etwas gröber mahlen als für die Espressomaschine, niemals tampen.