Winter-Special · Mikrolot
Mandarin Geisha
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Mandarin Geisha – Geisha Semi-Washed von Jhon Wilmer Cuéllar, Huila, Kolumbien
Mandarin Geisha ist ein Mikrolot der Geisha-Varietät von Jhon Wilmer Cuéllar. Er baut sie auf seiner Finca Las Brisas in Acevedo im Süden des Huila an, auf 1.600 Metern Höhe. Die Kirschen durchlaufen zwei Oxidationsphasen von je 30 Stunden, vor und nach dem Entpulpen. In der Tasse zeigt sich Mandarine, Kaffeeblüte und Zitronengras, mit einem klaren, erfrischenden Abgang. Ein Wintermikrolot, nur solange der Vorrat reicht.
Mandarine|Kaffeeblüte|Zitronengras
Zubereitung
Mandarin Geisha ist als Filterkaffee geröstet. Besonders gut in der V60 oder im Origami mit konischem Filter.
Rezept für V60 oder Origami: 0:00 Bloom mit 45 g, 0:45 auf 135 g, 1:20 auf 225 g aufgießen. Schmeckt die Tasse sauer, feiner mahlen. Wird sie trocken oder bitter, gröber mahlen.
Verarbeitung
Die reifen Kirschen werden von Hand geerntet und sortiert. Danach oxidieren sie 30 Stunden in der Kirsche. Anschließend werden sie entpulpt, und die Bohnen oxidieren weitere 30 Stunden. Zum Schluss trocknen sie 22 Tage in überdachten Trockenhäusern, bis 11,6 % Restfeuchte erreicht sind, und ruhen danach verpackt, damit sich der Kaffee stabilisiert.
Über die Geisha-Varietät
Geisha, oft auch Gesha geschrieben, stammt aus den Kaffeewäldern Äthiopiens. In den 1930er-Jahren wurde sie dort gesammelt und kam über Tansania nach Mittelamerika. Berühmt wurde sie 2005, als eine Geisha aus Panama den Wettbewerb „Best of Panama“ gewann und einen Auktionsrekord aufstellte. Seitdem gilt sie als eine der gefragtesten Varietäten der Specialty-Welt, bekannt für ihr florales, zitrisches Profil.
Über den Produzenten – Jhon Wilmer Cuéllar, Finca Las Brisas
Jhon Wilmer Cuéllar ist mit Kaffee aufgewachsen. Seine Familie baut in Acevedo im Huila seit 1980 Kaffee an, und seit 15 Jahren konzentriert er sich selbst ganz darauf. Er hat sich am SENA, dem staatlichen Ausbildungsinstitut Kolumbiens, in Fermentation, Röstung und Verkostung ausgebildet. Auf den 10 Hektar der Finca Las Brisas stehen heute Aufbereitungsanlagen und ein eigenes Verkostungslabor.
Jhon experimentiert gern mit Varietäten und Prozessen, von traditionellen Methoden bis zu Oxidations- und anaeroben Fermentationen, und passt die Fermentationszeiten jeder Varietät an. Er verzichtet auf Pestizide, düngt mit Kaffeeschalen und pflanzt Bananenstauden zwischen den Kaffee. Cachingo-Bäume bringen zusätzlich Stickstoff in den Boden. Am meisten Freude macht ihm das Verkosten jeder fertigen Partie. In Berlin geröstet von Garza Coffee.
Häufige Fragen
Was ist die Geisha-Varietät?
Geisha, auch Gesha geschrieben, ist eine Arabica-Varietät aus den Kaffeewäldern Äthiopiens. Sie wurde in den 1930er-Jahren gesammelt und kam über Tansania nach Mittelamerika. Bekannt wurde sie 2005, als eine Geisha aus Panama den Wettbewerb „Best of Panama“ gewann und einen Auktionsrekord aufstellte. Sie steht für ein florales, zitrisches Profil.
Wie wurde Mandarin Geisha verarbeitet?
Mandarin Geisha ist semi-washed aufbereitet. Die reifen Kirschen werden sortiert und oxidieren 30 Stunden in der Kirsche. Danach werden sie entpulpt, und die Bohnen oxidieren weitere 30 Stunden. Anschließend trocknen sie 22 Tage in überdachten Trockenhäusern und ruhen verpackt, damit sich der Kaffee stabilisiert.
Wie schmeckt Mandarin Geisha?
In der Tasse zeigt Mandarin Geisha Mandarine, Kaffeeblüte und Zitronengras, dazu Karamell. Der Abgang ist sauber und erfrischend.
Wer ist Jhon Wilmer Cuéllar?
Jhon Wilmer Cuéllar ist Kaffeebauer in Acevedo im Huila, Kolumbien. Seine Familie baut dort seit 1980 Kaffee an. Er hat sich am SENA in Fermentation, Röstung und Verkostung ausgebildet und führt die 10 Hektar große Finca Las Brisas, wo er ohne Pestizide arbeitet und mit Varietäten und Fermentationen experimentiert.