Am Ursprung von Apricot OD – Juan Puerta | Garza Coffee

Am Ursprung von Apricot OD – Juan Puerta | Garza Coffee

Origin · Finca La Sirena, Quindío

Am Ursprung von Apricot OD – Juan Puerta

Juan García · 20. Januar 2026 · 9 Min. Lektüre

Apricot OD ist ein kolumbianischer Specialty Coffee aus dem Quindío, hergestellt durch ein Fermentationsverfahren namens Osmotische Dehydration mit echten Aprikosen. Das Ergebnis: ein sauberer, süßer Kaffee mit intensiver Aprikosennote, feiner floraler Tiefe und einem sirupartigen Körper.

Im Dezember 2025 habe ich die Finca La Sirena besucht und dort die aktuellen Lots von Sens Coffee — der Produzentenmarke von Juan Puerta und Geraldine — verkostet, die heute bei Garza Coffee in Berlin geröstet werden. In diesem Artikel erzähle ich dir, wie dieser Kaffee entsteht, warum er so schmeckt, wie er schmeckt, und wie du ihn am besten zubereitest.

Apricot OD auf einen Blick

Bevor wir in die Geschichte einsteigen, die technischen Eckdaten des Kaffees:

  • Produzenten: Juan Puerta & Geraldine, Sens Coffee
  • Finca: La Sirena, Armenia, Quindío, Kolumbien
  • Höhenlage: 1.420 Meter über dem Meeresspiegel
  • Varietät: Castillo
  • Aufbereitung: Honey Process mit Osmotischer Dehydration (echter Aprikosensaft)
  • SCA Score: 86,5 Punkte
  • Aromen: Pfirsich, weiße Schokolade, Vanille, Waffelkeks, florale Noten
  • Röstgrad: Helle Röstung (Light Roast) — für Filter entwickelt
  • Empfohlene Zubereitung: Filter (V60, Origami, Chemex). Als Espresso nur mit präziser Maschine möglich (siehe unten).

Armenien, Quindío — das Herz des kolumbianischen Kaffeegürtels

Blick auf die Kaffeeplantage der Finca La Sirena, Quindío, Kolumbien
Blick auf die Kaffeeplantage der Finca La Sirena, Quindío.

Armenia ist die Hauptstadt des Departamentos Quindío und liegt mitten im sogenannten Eje Cafetero — dem Kaffeegürtel Kolumbiens, der seit 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Region ist seit über hundert Jahren eine der wichtigsten Kaffeeanbauzonen Lateinamerikas.

Was diese Region besonders macht, ist die Kombination aus vulkanischen Böden der Zentralkordillere, einer Höhenlage zwischen 1.400 und 2.000 Metern und einem tropischen Mikroklima mit täglichen Regen- und Sonnenzyklen. Diese Bedingungen verlangsamen die Reifung der Kaffeekirschen — genau das, was für hochwertigen Specialty Coffee gebraucht wird.

Der Kaffee ist hier nicht nur ein Produkt, sondern Teil der Identität. Das spürt man auf den Straßen, in den Cafés der Stadt und vor allem in der Art und Weise, wie Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Die Qualität der Produktion ist außergewöhnlich — präzise, sauber und konsequent.

Finca La Sirena — Juan Puerta, Geraldine und das Sens-Coffee-Projekt

Arbeiter auf der Finca La Sirena, Quindío — tägliche Arbeit auf der Farm von Sens Coffee
Alltag auf der Finca La Sirena, Quindío.

Die Finca La Sirena liegt in der Nähe von Armenia, im Departamento Quindío, auf 23 Hektar nährstoffreicher Erde bei 1.420 Metern über dem Meeresspiegel. Sie ist das Herzstück der Arbeit von Sens Coffee — der Produzentenmarke der Familie Puerta.

Juan David Puerta hatte bereits viele Jahre Erfahrung im kolumbianischen Kaffee gesammelt, bevor er 2021 nach intensiven Experimenten mit Fermentation eine eigene Verarbeitungsmethode entwickelte, die ihm konsistente Tassenprofile lieferte. Aus dieser Arbeit entstand Sens Coffee, seine eigene Marke als Produzent. Heute arbeitet er gemeinsam mit Geraldine an den Lots, die ihre Finca international bekannt gemacht haben.

Auf der Finca La Sirena wird ausschließlich die Varietät Castillo angebaut. Mit dieser einen Varietät und ihren verschiedenen Fermentationsansätzen entwickeln Juan und Geraldine eine ganze Palette sehr unterschiedlicher Profile. Aus dem Sens-Coffee-Projekt stammen drei Kaffees, die du bei Garza Coffee findest: der Apricot OD (das Thema dieses Artikels), der Azahar OD, bei dem Kaffeekirsche und Kaffeeblüte derselben Finca gemeinsam fermentieren, und der Spice Cosmic, der 2025 in Quindío als Exotischer Kaffee des Jahres ausgezeichnet wurde — der erste Kaffee, den Geraldine eigenständig entwickelt hat.

Jeder dieser drei Kaffees erzählt eine andere Geschichte, aber alle entstehen aus derselben Philosophie: echte Früchte, präzise Kontrolle, und die Überzeugung, dass Fermentation ein sensorisches Werkzeug ist — kein Ersatz für Qualität.

Osmotische Dehydration — die Aufbereitungsmethode hinter Apricot OD

Osmotische Dehydration (kurz: OD) ist ein Fermentationsverfahren, bei dem durch eine konzentrierte Zuckerlösung gezielt Wasser aus den Kaffeekirschen gezogen und gleichzeitig Aromastoffe einer zweiten Frucht in den Kaffee übertragen werden. Im Fall von Apricot OD ist diese zweite Frucht echte Aprikose.

So läuft der Prozess auf der Finca La Sirena ab:

  1. Nur die reifsten Kaffeekirschen werden von Hand selektiert.
  2. Die Kirschen kommen in versiegelte Tanks. In den ersten 12 Stunden geben sie einen eigenen Saft ab — in Kolumbien mosto genannt.
  3. Dieser mosto wird aus dem Tank abgezogen und mit einer sorgfältig abgestimmten Mischung versetzt: Glukosesirup und echtem Aprikosensaft.
  4. Der Brix-Wert (die Zuckerkonzentration der Lösung) wird exakt eingestellt, damit der osmotische Effekt funktioniert.
  5. Die Mischung wird zurück in den Tank zu den Kirschen gegeben. Die Tanks bleiben weitere 28 Stunden verschlossen.
  6. Danach wird der Kaffee entpulpt, mit wenig Wasser gespült und zum Trocknen vorbereitet.

Insgesamt dauert die Fermentation damit rund 40 Stunden — deutlich länger und kontrollierter als bei klassischen Aufbereitungen. Getrocknet wird in zwei Stufen: Zunächst in einem mechanischen Silo, um die Fermentation sauber zu stoppen, dann auf sogenannten elbas — überdachten Trockenbetten mit direkter Sonneneinstrahlung — bis auf eine Restfeuchte von etwa 11 %. Der gesamte Trocknungsprozess dauert 5 bis 7 Tage. Nach dem Trocknen lagert der Kaffee mindestens 15 Tage im Warenhaus zur Stabilisierung.

Technisch ist OD eng verwandt mit der Co-Fermentation, unterscheidet sich aber in einem entscheidenden Punkt: Durch das Zuckersystem werden Aromastoffe präziser und kontrollierter in den Kaffee eingearbeitet. Das Ergebnis ist ein Kaffee mit klar definiertem Fruchtcharakter — und trotzdem sauberer Tasse.

Wichtig für Käufer in Deutschland: Apricot OD ist kein aromatisierter Kaffee. Es werden keine Aromastoffe auf den gerösteten Bohnen aufgetragen. Der Geschmack entsteht ausschließlich während der Fermentation, durch den Austausch zwischen Kaffeekirsche und echtem Aprikosensaft.

Die Castillo-Varietät

Apricot OD wird aus der Varietät Castillo produziert — einer kolumbianischen Hybridsorte, die in den 1980er-Jahren vom nationalen Forschungszentrum Cenicafé entwickelt wurde. Ihr Hauptmerkmal: eine natürliche Resistenz gegen den Kaffeerost (la roya), der viele traditionelle Varietäten in Kolumbien bedroht.

Castillo galt lange als „produktive", aber sensorisch unspannende Sorte. In den letzten Jahren hat sich dieses Bild verändert: Bei präziser Aufbereitung und selektiver Ernte kann Castillo außerordentlich komplexe Profile entwickeln. Besonders in Kombination mit Fermentationsverfahren wie Osmotischer Dehydration zeigt die Varietät eine bemerkenswerte Fähigkeit, fruchtige Aromen aufzunehmen und klar in der Tasse wiederzugeben.

Anders als bei exotischeren Varietäten wie SL28 oder Geisha liegt die Stärke von Castillo nicht in der aromatischen Individualität des Rohkaffees selbst, sondern in seiner Zuverlässigkeit und Klarheit — Eigenschaften, die sich mit präziser Fermentation hervorragend verbinden lassen. Auf der Finca La Sirena arbeiten Juan und Geraldine ausschließlich mit Castillo: eine Varietät, drei sehr unterschiedliche Kaffees. Genau deshalb funktioniert Castillo bei Apricot OD so gut.

Apricot OD im Cup — Aroma, Süße, Säure

In der Nase öffnet sich Apricot OD mit Pfirsich im Vordergrund, unterstützt von weißer Schokolade, Vanille, einer feinen floralen Schicht und einem charakteristischen Ton von Waffelkeks. Wer den Namen hört und rohe Aprikose erwartet, wird überrascht: das aromatische Zentrum liegt näher bei reifem Pfirsich als beim klassischen Aprikosenkompott — ein gewollter Effekt der Fermentation, obwohl im Prozess echter Aprikosensaft verwendet wird.

Im Geschmack übernimmt weiße Schokolade die Hauptrolle, gefolgt von Vanilleeis und Pfirsichtee. Die Süße ist ausgeprägt und lang im Mund. Die Säure ist delikat und mittig, mit einem klar malischen (apfelsäureartigen) Charakter — sie strukturiert das Profil, ohne es zu dominieren. Der Körper ist mittel und ausgewogen, der Abgang aromatisch und süß.

Mit 86,5 SCA-Punkten liegt Apricot OD klar im Specialty-Bereich (Specialty beginnt bei 80 Punkten) — und gehört mit seinem Profil zu den zugänglichsten experimentellen Kaffees, die ich in Berlin röste: intensiv, aber nicht überladen, aromatisch, aber nicht parfümiert.

Im direkten Vergleich zu einem sortenreinen, gewaschenen SL28 aus dem Valle del Cauca — der mit klarer, beinahe kristalliner Säurestruktur und dezenten Kirscharomen arbeitet — spielt Apricot OD in einer anderen Liga. Nicht besser, nicht schlechter. Eine andere Sprache.

Zubereitung — Filter oder Espresso?

Apricot OD ist eine helle Röstung (Light Roast), die primär für Filterzubereitung entwickelt wurde. Als Espresso ist er möglich, aber nur auf präzisen Maschinen — dazu gleich mehr.

Filter (V60, Origami, Chemex) — die empfohlene Methode:

  • Verhältnis: 1:16 bis 1:17 (z. B. 15 g Kaffee auf 250 g Wasser)
  • Mahlgrad: mittel bis mittelfein
  • Wassertemperatur: 92–94 °C
  • Gesamtzeit: 2:30 – 3:30 Minuten
  • Hinweis: Bei zu heißer Extraktion werden die floralen Noten überlagert. Lieber etwas kühler brauen.

Espresso — nur mit Vorbehalt:

Helle Röstungen sind dichter als dunkle, lösen sich schwerer in Wasser und reagieren empfindlich auf Temperatur- und Druckschwankungen. Das hat zwei Konsequenzen. Erstens: Nicht jede Maschine ist geeignet. Zweitens: Das Ergebnis schmeckt anders als ein klassischer italienischer Espresso.

Voraussetzungen:

  • Espressomaschine mit stabiler Temperaturkontrolle (PID empfohlen, z. B. Rocket, Lelit, ECM, La Marzocco, Profitec)
  • Möglichkeit zur Vorinfusion (Pre-Infusion, 5–10 Sekunden)
  • Hochwertige Mühle, die fein und gleichmäßig mahlt

Nicht geeignet: Kapselmaschinen, Espressokannen (Moka), Siebträger ohne Temperaturregelung und die meisten Kaffee-Vollautomaten der Einstiegsklasse. Für diese Geräte sind mittlere bis dunkle Röstungen die richtige Wahl — eine helle Röstung würde hier sauer und unausgewogen schmecken.

Parameter für geeignete Maschinen:

  • Verhältnis: 1:3 bis 1:3,5 (z. B. 18 g in, 54–63 g out)
  • Brühtemperatur: 93–95 °C
  • Zeit: 32–40 Sekunden (mit Vorinfusion)
  • Mahlgrad: feiner als bei einer dunklen Röstung

Was dich erwartet: ein säurebetonter, fruchtiger Espresso — mehr Aprikose und Süße als italienische Dichte. Wer die klassische, schokoladig-bittere Espressotasse gewohnt ist, wird hier etwas völlig anderes finden. Das ist gewollt und für manche Kaffeetrinker genau der Grund, helle Röstungen als Espresso zu probieren. Für andere ist es schlicht nicht die richtige Brühmethode.

Wenn du bisher nur gewaschene Kaffees im Filter gebraut hast: Erwarte bei Apricot OD eine etwas andere Dynamik. Die Süße baut sich später auf, und das Aroma entfaltet sich vollständig erst, wenn der Kaffee leicht abgekühlt ist — also lass ihm zwei bis drei Minuten in der Tasse, bevor du urteilst.

Was hinter einem Microlot wie Apricot OD steckt

Juan García und Juan Puerta auf der Finca La Sirena, Quindío — Sourcing-Reise 2026
Juan García und Juan Puerta auf der Finca La Sirena.

Ein Microlot wie Apricot OD entsteht nicht industriell. Nur die reifsten Kirschen werden von Hand selektiert und kommen in versiegelte Tanks. Zwölf Stunden später wird der entstehende Saft (der mosto) abgezogen, mit Glukosesirup und echtem Aprikosensaft ergänzt, präzise auf den richtigen Brix eingestellt und zurück in den Tank geführt. Weitere 28 Stunden versiegelte Fermentation, dann Entpulpung, mechanisches Anstoppen im Silo, mehrere Tage Sonnentrocknung auf elbas, und mindestens 15 Tage Ruhezeit im Warenhaus.

Hinzu kommt die Röstung in kleinen Chargen in Berlin, damit das Aromaprofil erhalten bleibt, und eine direkte Beziehung zum Produzenten. 18 € für 250 g sind das Ergebnis dieser Arbeit — keine Margenentscheidung.

Apricot OD von Garza Coffee — co-fermentierter Kaffee, 250g Beutel

Apricot OD

Co-Fermented Coffee · 250g

€18,00

Pfirsich, weiße Schokolade, Vanille — Waffelkeks, florale Noten, sirupartig-süßer Abgang, malische Säure.

Juan Puerta · Finca La Sirena, Quindío · Castillo · 1.420m · Honey Process mit Osmotischer Dehydration (Aprikosensaft) · Score 86,5

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Die weiteren Kaffees von Sens Coffee bei Garza Coffee

Wenn dich Apricot OD überzeugt, lohnt sich ein Blick auf die anderen beiden Kaffees von Sens Coffee, die ich in Berlin röste. Alle drei stammen aus derselben Finca, aber jeder erzählt eine andere Geschichte.

Azahar OD von Garza Coffee — co-fermentierter Kaffee mit Kaffeeblüte, 250g Beutel

Azahar OD

Honey – Osmotische Dehydration mit Kaffeeblüte · 250g

€18,00

Jasmin, Kaffeeblüte, Honigsüße — ein eleganter, floraler Filterkaffee. Die Besonderheit: hier fermentieren Kaffeekirsche und Kaffeeblüte derselben Finca gemeinsam.

Juan & Geraldine Puerta · Finca La Sirena, Quindío · Castillo · 1.420m · Score 87,2

Zum Azahar OD

Spice Cosmic von Garza Coffee — Flavor-Design-Kaffee mit Rosmarin, Kardamom und Brombeere, ausgezeichnet als Café Exótico Quindío 2025

Spice Cosmic

Flavor Design · Fermentation mit Osmotischer Dehydration · 100g

€12,00

Rosmarin, Kardamom, Brombeere, Glukose — floral, würzig und fruchtig zugleich. Der erste Kaffee, den Geraldine eigenständig entwickelt hat und 2025 offiziell als Café Exótico – Quindío 2025 ausgezeichnet wurde.

Juan Puerta · Finca La Sirena, Quindío · Castillo · Score 88 · Ausgezeichnet 2025

Zum Spice Cosmic

Häufige Fragen zu Apricot OD

Ist Apricot OD ein aromatisierter Kaffee?
Nein. Der Aprikosengeschmack entsteht während der Fermentation durch echten Aprikosensaft, der Teil der osmotischen Lösung ist, in die die Kaffeekirschen eingelegt werden. Es werden keine synthetischen Aromastoffe zugesetzt und nichts auf die gerösteten Bohnen aufgetragen.

Wie lange ist Apricot OD haltbar?
Nach dem Röstdatum ist der Kaffee bei kühler, trockener, lichtgeschützter Lagerung etwa 3 Monate in optimalem Zustand. Für Filterzubereitung liegt das aromatische Optimum zwischen 10 und 45 Tagen nach der Röstung, für Espresso bis circa 60 Tage.

Kann man Apricot OD als Espresso zubereiten?
Ja, aber nur auf Maschinen mit stabiler Temperaturkontrolle (PID) und Vorinfusion. Apricot OD ist eine helle Röstung — in Kapselmaschinen, Mokkakannen oder Vollautomaten der Einstiegsklasse funktioniert er nicht. Auf geeigneten Maschinen empfiehlt sich ein längeres Verhältnis (1:3 bis 1:3,5), 93–95 °C und 32–40 Sekunden Extraktionszeit. Das Ergebnis ist ein säurebetonter, fruchtiger Espresso — nicht die klassische italienische Dichte.

Was ist der Unterschied zwischen Osmotischer Dehydration und klassischer Co-Fermentation?
Bei klassischer Co-Fermentation wird die frische Frucht direkt mit dem Kaffee fermentiert. Bei Osmotischer Dehydration wird der eigene Saft der Kaffeekirschen (der mosto) abgezogen und mit einer Lösung aus Glukosesirup und Fruchtsaft ergänzt. Diese konzentrierte Zuckerlösung zieht gezielt Wasser aus den Kirschen und überträgt gleichzeitig die Aromastoffe der zweiten Frucht. Das Verfahren gibt mehr Kontrolle über das finale Profil und führt zu einer saubereren Tasse.

Für wen ist Apricot OD geeignet?
Für Kaffeetrinker, die fruchtige, süße und aromatisch intensive Kaffees suchen. Für Filterliebhaber ist er ein Highlight. Klassiker-Trinker, die einen gewaschenen, säurebetonten Kolumbianer erwarten, werden ein völlig anderes Profil vorfinden — das ist gewollt.

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