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Espresso-Blend mit Carbonic Maceration – Brasil Blend & Golden Papayo, 240 h
Ein Espresso-Blend, der seine Tiefe nicht aus einer dunklen Röstung holt, sondern aus der Fermentation. Der kolumbianische Anteil ist unser Golden Papayo: 240 Stunden Carbonic Maceration, zehn Tage in luftdicht verschlossenen Behältern. Dunkle Schokolade, Kakao-Nibs und eine feine Vanillesüße, dicht und cremig. Im Cappuccino oder Flat White bleibt die Struktur klar spürbar.
Region
Brasilien & Kolumbien (Quindío)
Komponenten
Brasil Blend & Golden Papayo (Varietät Papayo)
Verarbeitung
Natural (Brasil) & Carbonic Maceration 240 h (Golden Papayo)
Röstprofil
Espressoröstung
Geschmack
Dunkle Schokolade, Kakao-Nibs, Vanille
Zubereitung
Espressoröstung. Siebträger oder Vollautomat. Besonders gut im Siebträger, dort kommt die Schokolade am stärksten raus.
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Verarbeitung
Carbonic Maceration – 240 Stunden (Golden Papayo)
Für den Golden Papayo werden nur reife Kirschen verwendet, per Schwimmprobe im Wasser sortiert und verlesen. Danach kommen sie für zehn Tage (240 Stunden) in luftdicht verschlossene Behälter, ohne Sauerstoff und ohne Wasser, und werden zweimal täglich bewegt. Anschließend trocknen sie langsam auf Trocknungsbetten. In dieser langen, kontrollierten Fermentation entstehen die Schokoladen- und Kakaonoten, die im Choco Bomb die Tiefe tragen.
Über diesen Kaffee
Choco Bomb ist ein Espresso-Blend aus brasilianischen Bohnen und kolumbianischem Golden Papayo. Der Name ist Programm: dunkle Schokolade, Kakao-Nibs, Vanille, eine cremige Textur und eine Tiefe, die bleibt. Die Basis bildet der Brasil Blend aus Cerrado Mogiana, ein stabiles Fundament mit wenig Säure und vollem Körper. Der Golden Papayo bringt Struktur und die Kakaotiefe, die diesen Blend von einem gewöhnlichen Schokoladen-Espresso unterscheidet.
Der Golden Papayo kommt von der Finca La Isabela in Montenegro, Quindío, einer der Fincas von El Samán Coffee Farms der Familie Zuluaga. Jaime Zuluaga hat dort das 240-Stunden-Protokoll entwickelt, heute führt sein Sohn Juan Camilo die Finca und die Prozesse. Papayo ist eine seltene Varietät, die in Kolumbien nur vereinzelt angebaut wird. Pur gibt es den Golden Papayo bei uns auch als Filterkaffee. Im Choco Bomb, in Espressoröstung und mit dem Brasil Blend als Basis, zeigt er seine schokoladige Seite. Im Milchgetränk: volle Struktur, keine Bitterkeit. In Berlin geröstet.
Häufige Fragen
Was ist Carbonic Maceration bei Kaffee?
Bei der Carbonic Maceration fermentieren die ganzen Kaffeekirschen in luftdicht verschlossenen Behältern, ohne Sauerstoff. Die Fermentation verläuft dadurch langsamer und kontrollierter. Beim Golden Papayo im Choco Bomb dauert sie 240 Stunden, also zehn Tage. Dabei entstehen Zucker- und Aromaverbindungen, die dem Kaffee seine schokoladige Dichte geben, ohne dass er dunkel geröstet werden muss.
Wie schmeckt der Choco Bomb?
Dunkle Schokolade und Kakao-Nibs im Vordergrund, dazu eine feine Vanillesüße und eine cremige Textur. Der brasilianische Anteil bringt vollen Körper und niedrige Säure, der Golden Papayo Struktur und Kakaonoten. Im Cappuccino oder Flat White bleibt die Schokoladennote klar bestehen, ohne bitter zu werden.
Hat sich die Zusammensetzung vom Choco Bomb geändert?
Ja. Der kolumbianische Anteil war bisher ein Pacamara mit 200 Stunden Carbonic Maceration. Dieses Lot ist ausgelaufen, an seine Stelle tritt der Golden Papayo von der Familie Zuluaga. Das Prinzip bleibt gleich: Brasil Blend als Basis für Körper und niedrige Säure, dazu ein kolumbianischer Kaffee mit Carbonic Maceration für die Tiefe. Die Fermentation ist mit 240 Stunden sogar etwas länger.
Funktioniert der Choco Bomb auch im Vollautomaten oder in der Moka-Kanne?
Im Siebträger entfaltet sich Choco Bomb am besten, dort kommt die Schokoladennote am stärksten heraus. Im Vollautomaten funktioniert er ebenfalls gut: dank seines toleranten Profils ist er eine sichere Wahl für die meisten Heim-Vollautomaten. In der Moka-Kanne ergibt er einen intensiven, schokoladigen Kaffee mit etwas mehr Körper als im Siebträger. Etwas gröber mahlen als für die Espressomaschine und niemals tampen.